Spatenstich SOS Kinderdorf

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v. l. n. r.: Philipp Hüttl, GF Liberty.Home; Markus Hörmanseder, GF Liberty.Home; DI Martin Pelzer, Bürgermeister Altmünster; Christian Kirchmair, Spender; Bettina Zopf, Nationalratsabgeordnete und Obfrau LEADER; Mag. Agnes Pauzenberger, GF LEADER; Gerhard Pohl, SOS Kinderdorfleiter; Hannes Scheck, Projektleiter SOS-Kinderdorf. © SOS Kinderdorf

Naturnaher Spielraum entsteht im SOS-Kinderdorf Altmünster 

Feierlicher Spatenstich für neuen Spielplatz 

Durch eine erfolgreiche Kooperation von SOS-Kinderdorf mit LEADER (Verein für regionale Entwicklung TRAUNSTEIN REGION) und der Gemeinde Altmünster entsteht im Herzen des SOS-Kinderdorfes ein öffentlicher, naturnaher Spielraum. Das Projekt wird im Zuge des Neubaus SOS-Kinderdorf Altmünster realisiert und soll bis zur Neueröffnung im Herbst 2024 fertig gestellt sein. 


Vielseitiges Spielraum-Konzept: Vom Pumptrack bis hin zum Piratenschiff

Das Besondere an diesem Spielraumkonzept: „Die Kinder vom SOS-Kinderdorf Altmünster sind bei der Konzepterstellung im Herbst 2023 aktiv mit einbezogen worden. Der große Wunsch der jungen, künftigen Spielraum-Gäste war ein Piratenschiff“, so SOS-Kinderdorfleiter Gerhard Pohl. Dieses wird nur eines der Highlights des naturnahen Spielraums, der durch die Zusammenarbeit mit dem technischen Büro Spiel-Raum-Creativ, das sich ganz auf die Konzipierung und Umsetzung von Kinder- und Jugendspielplätzen spezialisiert hat, entsteht. Neben Rutschen, Schaukeln, Spieltürmen und einem Seilkletterspiel dürfen sich Kids u.a. auch auf einen actionreichen Pumptrack-Park freuen, bei dem sie ihre Geschicklichkeit auf dem Bike trainieren können. Daneben entsteht ein großzügiger Fun Court, der Platz für verschiedene Ballsportarten bietet. In den beschatteten Ruhezonen können kleine und große Gäste auf Hängematten oder Liegestühlen die Seele baumeln lassen.  


Erfolgreiche Kooperation mit LEADER und der Gemeinde Altmünster

Der neue, öffentliche Spielraum kann durch die erfolgreiche Kooperation vom SOS-Kinderdorf Altmünster mit LEADER (Verein für regionale Entwicklung TRAUNSTEIN REGION) und der Gemeinde Altmünster entstehen. Der öffentliche Spielraum, der idyllisch eingebettet in die Natur, im Herzen des SOS-Kinderdorfes entsteht, erweitert zudem das Angebot für Familien der Gemeinde Altmünster und der Umgebung. „Es ist für die Menschen in der Region eine Aufwertung und auch für die ganze Region, weil es ein Vorzeigeprojekt ist, denn es wird ja ein öffentlicher Spielplatz, der für alle zugänglich ist“, freut sich LEADER-Obfrau und Nationalratsabgeordnete Bettina Zopf. Bürgermeister Martin Pelzer lobt die gute Zusammenarbeit mit dem SOS-Kinderdorf und LEADER und die, durch den naturnahen Spielraum verbundene Aufwertung in seiner Gemeinde. Mehr noch: „Wie sich das ganze SOS-Kinderdorf Altmünster im Zuge des Umbaus entwickelt, das hat großes Potenzial als Best Practice Beispiel“. 60 Prozent der Finanzierung des Spielraums kommt von LEADER, 40 Prozent aus zweckgebundenen Spenden. 


Im Einklang mit der Natur 

Bei der Planung und Umsetzung des Spielraums wurde einerseits großer Wert auf die Verwendung von Naturmaterialien gelegt. „Die Spielgeräte sind überwiegend aus Holz, für den Bodenbelag werden Hackschnitzel verwendet“, so SOS-Kinderdorf-Projektleiter Johannes Scheck. Ziel war es auch, durch das Projekt möglichst wenig Boden zu versiegeln. Und was Scheck besonders freut: „Kein Baum wird durch den Spielraum-Bau zu Schaden kommen, im Gegenteil: Die Spielfläche entsteht im geschützten Bereich, zum großen Teil unter Bäumen.“ „Nachhaltigkeit ist auch im Rahmen der Landwirtschaft ein großes Thema und Nachhaltigkeit sollte bei allen Projekten immer an erster Stelle stehen“, so LEADER-Obfrau und Nationalratsabgeordnete Bettina Zopf. 


Gelebte pädagogische Praxis

„Durch die Kooperation mit dem technischen Büro Spiel-Raum-Creativ können wir einen aus pädagogischer Sicht einzigartigen Spielraum schaffen“, freut sich Johannes Scheck. „Die Spielgeräte sind an die frühkindliche motorische Entwicklung angepasst und ermutigen alle Altersgruppen sich zu bewegen. Sie fördern daher individuell das unbeschwerte und freie Spiel“, so Scheck. Die Kinder können damit ihren „Rucksack der Sorgen“, der auch bei den Jüngsten durch zahlreiche Krisen immer öfter vorhanden ist, durch den Spielprozess sprichwörtlich ablegen. 

10.07.2024 08:13