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25.07.2024 In den letzten 10 Jahren hat sich die personelle Situation im Altenwohnheim der Marktgemeinde Altmünster zum Negativen verändert. Im gesamten Pflegebereich, insbesondere in der Altenpflege, wurde es landesweit immer schwieriger, Personal zu finden. Da das Personal für die Pflege eines voll belegten Hauses nicht mehr vorhanden war, wurde es notwendig, die Zahl der zu pflegenden Personen zu reduzieren. Die Fixkosten für das gesamte Haus bleiben somit gleich hoch, die Einnahmen sinken jedoch stark. Ein eklatanter Abgang war vorprogrammiert. Die Situation beschränkt sich nicht nur auf Altmünster, auch andere Häuser sind nur zur Hälfte belegt. Im SPÖ-geführten Prüfungsausschuss vom 6. Juni 2023 wurde die Führung der Marktgemeinde mit der Lösungsfindung für eine positive Führung des Altenwohnheimes beauftragt. Auch von der Aufsichtsbehörde kam der Auftrag, den Betrieb durch den Sozialhilfeverband überprüfen zu lassen. In der Gemeinderatssitzung vom 4. Juli 2024 wurde dazu ein Grundsatzbeschluss gefasst und die Mehrheit hat sich in einer geheimen Abstimmung für diesen Schritt ausgesprochen.Der Sozialhilfeverband ist der Betreiber von zahlreichen Altenwohnheimen im Bezirk. Die Bearbeitung erfolgt über Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft. Der Vorstand des Sozialhilfeverbandes setzt sich aus Vertretern aller Gemeinden im Bezirk zusammen. Im Bereich der Pflege kann der Sozialhilfeverband die Kompetenz in Oberösterreich bündeln, da er auch künftig eine Service-Unit rund um das Pflegepersonal zur Verfügung stellen wird. Unter anderem wird Altmünster im Sozialhilfeverband seitens der SPÖ durch Nationalratsabgeordnete und Vizebürgermeisterin Elisabeth Feichtinger und seitens der ÖVP durch Nationalratsabgeordnete und Gemeindevorständin Bettina Zopf vertreten. Im Vorstand des Sozialhilfeverbandes wurde eine Aufnahme des Altenwohnheimes als Betreiber positiv signalisiert.„Altmünster ist eines der beiden letzten Altenwohnheime im Bezirk, die noch nicht an den Sozialhilfeverband als Betreiber übergeben wurden. Betreiber bedeutet nicht, dass das Objekt übergeben wird, denn eine Vermietung ist genauso möglich“, so Nationalratsabgeordnete und Gemeindevorständin Bettina Zopf.„Für die Bewohner von Altmünster, die nun einen Heimplatz brauchen, wird sich nichts ändern. Die Aufnahme wurde bisher auch über die Bezirkshauptmannschaft abgewickelt und die Vergabe erfolgte ausschließlich nach Priorität, Möglichkeit und Wohnortnähe. Mir ist wichtig, dass die Versorgungssicherheit unserer älteren Bevölkerung gegeben ist“, so Bürgermeister Martin Pelzer.Für die politischen Entscheidungsträger ist die aktuelle Situation sehr fordernd. Die Gemeindeführung der Marktgemeinde Altmünster ersucht die Bevölkerung Altmünsters daher um Verständnis. Nach Entscheidung der nächsten Schritte werden die Bürger ehestmöglich über den aktuellen Stand informiert.
In den letzten 10 Jahren hat sich die personelle Situation im Altenwohnheim der Marktgemeinde Altmünster zum Negativen verändert. Im gesamten Pflegebereich, insbesondere in der Altenpflege, wurde es landesweit immer schwieriger, Personal zu finden. Da das Personal für die Pflege eines voll belegten Hauses nicht mehr vorhanden war, wurde es notwendig, die Zahl der zu pflegenden Personen zu reduzieren. Die Fixkosten für das gesamte Haus bleiben somit gleich hoch, die Einnahmen sinken jedoch stark. Ein eklatanter Abgang war vorprogrammiert. Die Situation beschränkt sich nicht nur auf Altmünster, auch andere Häuser sind nur zur Hälfte belegt.
Im SPÖ-geführten Prüfungsausschuss vom 6. Juni 2023 wurde die Führung der Marktgemeinde mit der Lösungsfindung für eine positive Führung des Altenwohnheimes beauftragt. Auch von der Aufsichtsbehörde kam der Auftrag, den Betrieb durch den Sozialhilfeverband überprüfen zu lassen. In der Gemeinderatssitzung vom 4. Juli 2024 wurde dazu ein Grundsatzbeschluss gefasst und die Mehrheit hat sich in einer geheimen Abstimmung für diesen Schritt ausgesprochen.
Der Sozialhilfeverband ist der Betreiber von zahlreichen Altenwohnheimen im Bezirk. Die Bearbeitung erfolgt über Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft. Der Vorstand des Sozialhilfeverbandes setzt sich aus Vertretern aller Gemeinden im Bezirk zusammen. Im Bereich der Pflege kann der Sozialhilfeverband die Kompetenz in Oberösterreich bündeln, da er auch künftig eine Service-Unit rund um das Pflegepersonal zur Verfügung stellen wird. Unter anderem wird Altmünster im Sozialhilfeverband seitens der SPÖ durch Nationalratsabgeordnete und Vizebürgermeisterin Elisabeth Feichtinger und seitens der ÖVP durch Nationalratsabgeordnete und Gemeindevorständin Bettina Zopf vertreten. Im Vorstand des Sozialhilfeverbandes wurde eine Aufnahme des Altenwohnheimes als Betreiber positiv signalisiert.
„Altmünster ist eines der beiden letzten Altenwohnheime im Bezirk, die noch nicht an den Sozialhilfeverband als Betreiber übergeben wurden. Betreiber bedeutet nicht, dass das Objekt übergeben wird, denn eine Vermietung ist genauso möglich“, so Nationalratsabgeordnete und Gemeindevorständin Bettina Zopf.
„Für die Bewohner von Altmünster, die nun einen Heimplatz brauchen, wird sich nichts ändern. Die Aufnahme wurde bisher auch über die Bezirkshauptmannschaft abgewickelt und die Vergabe erfolgte ausschließlich nach Priorität, Möglichkeit und Wohnortnähe. Mir ist wichtig, dass die Versorgungssicherheit unserer älteren Bevölkerung gegeben ist“, so Bürgermeister Martin Pelzer.
Für die politischen Entscheidungsträger ist die aktuelle Situation sehr fordernd. Die Gemeindeführung der Marktgemeinde Altmünster ersucht die Bevölkerung Altmünsters daher um Verständnis. Nach Entscheidung der nächsten Schritte werden die Bürger ehestmöglich über den aktuellen Stand informiert.
Gemeinderat Altmünster: Beschlüsse über künftigen Betrieb des Altenwohnheims, Weiterführung des Eltern-Kind-Zentrums & Reduktion der Ausschüsse (209 KB) - .PDF