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Wie aus Bioabfällen Komposterde wird

Wie aus Bioabfällen Komposterde wird

Wie aus Bioabfällen Komposterde wird

Die Verarbeitung biogener Abfälle zu hochwertiger Komposterde ist in einer modernen Kreislaufwirtschaft unverzichtbar. Kompost verbessert den Boden, dient als natürlicher Dünger und speichert CO2. Bei örtlichen Kompostbetrieben wird das Biotonnenmaterial zusammen mit Grün- und Strauchschnitt zu hochwertiger Komposterde verarbeitet. Nachdem das Material in zeilenförmigen Mieten aufgesetzt wurde, wird es regelmäßig gewendet, um eine ausreichende Sauerstoffzufuhr für die Mikroorganismen zu gewährleisten. In dieser anfänglichen „Heißrottephase“ erreicht das Material Temperaturen von über 60°C. Die hohen Temperaturen sind wesentlich, um ein hygienisches Material zu garantieren und Unkrautsamen unschädlich zu machen. Nach ca. 10-12 Wochen werden die Kompostmieten gesiebt und die Komposterde kann verwendet werden. Biogene Abfälle aus Haushalten können über die Biotonne entsorgt werden, ebenso Grünschnitt (Laub, Rasen, Blumen), sofern ausreichend Platz in der Tonne ist. Das Biotonnenmaterial der Marktgemeinde Altmünster wird in der Kompostieranlage Gattinger sorgfältig zu Komposterde verarbeitet. Strauchschnitt und andere Gehölze wie z.B. Christbäume müssen vor der Kompostierung zerkleinert werden und können von Privatpersonen im ASZ Altmünster kostenlos angeliefert werden.

Ob Kompostierung in großen Anlagen oder im eigenen Garten – das Produkt ist immer so gut wie seine Ausgangsstoffe. Um Küchenabfälle und Speisereste zu sammeln, nutzen Sie bevorzugt Papiersackerl, Zeitungspapier oder Küchenrolle. Bei den kompostierbaren „Biosackerl“ achten Sie auf das OK-Kompost- oder Keimling-Siegel.

Noch mehr Infos finden Sie in den Downloads:

Folder Bio Wie aus Bioabfällen Komposterde wird
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